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Allgemeines über Sri Lanka Drogen in Sri Lanka Festivals & Feiertage in Sri Lanka Fotografie in Sri Lanka Gastfreundschaft in Sri Lanka Geld Malaria, Dengue und Tollwut in Sri Lanka Kleidung für Sri Lanka Reise Kulturelle Besonderheiten in Sri Lanka Mobiltelefonie & Internet in Sri Lanka Preise in Sri Lanka Einkaufen in Sri Lanka Tipps für alleinreisende Frauen Trinkgeld Verhalten in der Öffentlichkeit & Homosexualität Trinkwasser in Sri Lanka

Allgemeines

Hauptstadt: Colombo (wirtschaftlich) bzw. Sri Jayewardenepura Kotte (Sitz des Parlaments)
Sprachen: Sinhala, Tamil
Gängige Fremdsprachen: Englisch
Religion: Buddhismus (69 %), Hinduismus (15 %), Islam (9 %), Christentum (7 %)
Einwohner: ca. 20,2 Millionen
Währung: Sri Lankan Rupee (1 Sri Lankan Rupee = 100 Cents)
Wechselkurs: 1 Euro = derzeit ca. 180 Sri Lankan Rupees
Telefonvorwahl: +94
Zeitzone: Österreich/Deutschland + 3,5 (Sommerzeit) bzw. + 4,5 (Winterzeit)
Elektrischer Strom/Stromspannung: 220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, UK-Dreipunktestecker (Adapter erforderlich, lokal erhältlich)

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Drogen

Der Konsum von Drogen ist in Sri Lanka illegal. Auf Drogenhandel steht die Todesstrafe (diese wurde allerdings seit 1976 nicht mehr vollzogen). Derzeit führt die sri-lankische Polizei in Zivil verstärkt Kontrollen in den bei Touristen beliebten Strandregionen durch. Wer beim Drogenkonsum erwischt wird, dem drohen ein kurzer Gefängnisaufenthalt und Geldstrafen.

Beachten Sie: Drogen, die in Sri Lanka (illegal) erworben werden können, sind oft verunreinigt und können erhebliche gesundheitliche Schäden bewirken. „Kerala Ganja“ hat in Sri Lanka den Ruf, mit giftigen Chemikalien versetzt zu sein und irreparable Geistesstörungen hervorzurufen.

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Festivals & Feiertage

Vollmond-Tage (poya days) sind Feiertage in Sri Lanka. Hier haben die meisten Geschäfte geschlossen und die meisten Restaurants und Bars schenken keinen Alkohol aus. An Stränden kann es an diesen Tagen etwas voller sein als sonst, da viele Einheimische zum Urlaub ans Meer fahren.

Das wohl spektakulärste Festival in Sri Lanka ist das Kandy-Esala-Perehera Festival, das jedes Jahr für 10 Tage im Juli oder August stattfindet. Die prunkvolle und farbenfrohe Festprozession, die jeden Abend stattfindet und von geschmückten Elefanten begleitet wird, sucht weltweit seinesgleichen. Aber auch viele kleinere Perehera-Umzüge und Festivals, die regelmäßig in allen Landesteilen vor sich gehen, sind sehr schön anzusehen und geben einen guten Einblick in die kulturellen Bräuche der Einheimischen.

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Fotografie

Viele Sri Lanker lieben es, sich fotografieren zu lassen, jedoch sollten Sie vorher immer um Erlaubnis bitten. Wenn Sie arme Personen oder Personen bei der Arbeit (zB Obdachlose, Teepflücker oder Fischer) fotografieren, sollten Sie ein kleines Trinkgeld geben.

Als Respektlosigkeit gilt es, wenn man neben Buddha-Statuen und Heiligtümern unangemessen posiert. Reisende wurden aufgrund solcher Fotos in Sri Lanka schon zu Haftstrafen verurteilt (siehe dazu einen Bericht von www.welt.de).

Öffentliche Gebäude und militärische Einrichtungen sollten nicht fotografiert werden.

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Gastfreundschaft

Die Sri Lanker sind ein sehr gastfreundliches und hilfsbereites Volk und sehr interessiert an den Geschichten und Lebensweisen ihrer Besucher. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Spazieren von Fremden angesprochen und „ausgefragt“ werden. Bleiben Sie bitte freundlich und höflich. Alleinreisende Frauen sollten unsere Tipps für alleinreisende Frauen (siehe unten) beachten.

Sehr oft kann es Ihnen auch passieren, dass Sie von (teilweise fremden) Sri Lankern in deren Häuser eingeladen werden. Egal wie bescheiden diese Häuser auch sind, die Einheimischen sind sehr stolz, wenn Sie einen ausländischen Besucher als Gast empfangen dürfen. Über kleine Gastgeschenke wie zB Schokolade, Kekse oder andere Leckereien freut man sich sehr. Auch „ausländische“ Produkte jeder Art wie zB Seifen, Schampoos, Kleidung oder andere Artikel des täglichen Bedarfs sind bei Sri Lankern sehr beliebt. Für Kinder bietet sich Kleidung, Spielzeug oder Schulbedarf als Mitbringsel an.

Beachten Sie: Manche Sri Lanker nutzen ihren freundlichen und hilfsbereiten Ruf leider dafür aus, Touristen zuerst in ein Gespräch zu verwickeln und dann um Geld zu bitten. Wir empfehlen grundsätzlich, einer solchen Bitte nicht nachzukommen und diese Personen sehr bestimmt zurechtzuweisen. Somit können Sie zu einer besseren Entwicklung auf diesem Gebiet beitragen. Auch sollten Sie keine „Geschenke“ wie Stifte (Kugelschreiber) oder Süßigkeiten an Kinder verteilen, da die Kinder dadurch leider oft einen falschen Eindruck erhalten und so zum Betteln animiert werden.

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Geld

Sri Lankische Rupies dürfen nicht in Sri Lanka eingeführt werden. Die meisten europäischen Banken haben deshalb auch keine Sri Lankischen Rupies vorrätig. Ein Geldwechsel vorab ist aber ohnehin nicht nötig.

Bargeldbehebungen mit einer Bankomat- oder Kreditkarte sind bei vielen Bankomaten (ATMs) in fast allen größeren Orten in Sri Lanka möglich. Stellen Sie jedoch vor Ihrer Abreise sicher, dass Ihre Bankomatkarte für Abhebungen im Ausland freigeschalten ist. Kreditkarten werden nur in manchen Mittelklassehotels und den meisten Luxushotels akzeptiert, nicht aber bei den meisten Touristenattraktionen.

Geldwechsel ist sowohl am Flughafen, in Banken, in Hotels und bei Geldwechselbüros möglich. Geldwechselgelegenheiten sind in Sri Lanka demnach leicht zu finden. Möchte man Geld bei Banken wechseln, muss man einen Reisepass vorlegen. Der Wechselkurs bei (privaten) Geldwechselbüros ist meist wesentlich besser. Ihr Guide wird Ihnen sehr gerne behilflich sein und kennt die Stellen, wo es den besten Wechselkurs gibt.

Es ist nicht erforderlich US-Dollar mitzubringen. Euro werden gleichermaßen akzeptiert. Preise in Sri Lanka werden jedoch manchmal in USD angegeben. Eine Umrechnung in Euro oder Sri Lankische Rupien erfolgt dann oft zu einem recht ungünstigen Kurs.

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Gesundheit

Medizinische Versorgung ist in Sri Lanka grundsätzlich flächendeckend gegeben. Der Besuch lokaler medizinische Einrichtungen empfiehlt sich jedoch nur bei kleineren gesundheitlichen Problemen. In Colombo und in manchen anderen größeren Städten gibt es sehr gute Kliniken, die zwar um einiges teurer sind, aber auch einen entsprechend besseren Standard bieten. Es ist äußerst ratsam, nur solche Kliniken bei seriösen medizinischen Problemen aufzusuchen (siehe auch: Reiseversicherung). Relativ gut ausgestattete Apotheken sind in Sri Lanka in jedem kleineren Ort zu finden. Für die meisten Medikamente wird kein Rezept benötigt. Achten Sie auf das Ablaufdatum!

Die durch Stechmücken übertragenen Krankheit Dengue-Fieber ist in Sri Lanka fast überall verbreitet. Trotzdem ist eine Erkrankung relativ selten. Von Januar bis September 2017 sind laut Sri Lankischem Gesundheitsministerium rund 157.000 Menschen (von über 22 Millionen Einwohnern) in Sri Lanka an Dengue Fieber erkrankt (davon rund 20% in der Hauptstadt Colombo). Dies verzeichnet zwar einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr (rund 55.000 Denuge-Erkrankungen im ganzen Jahr 2016), dennoch ist das Risiko nach wie vor eher gering. Eine Erkrankung von Touristen kommt sehr selten vor, da gerade Hotelanlagen und Touristengebiete meist sehr sauber gehalten werden und dort auch entsprechende Vorkehrungen zur Dengue-Bekämpfung getroffen werden. Der beste Schutz bietet ein gutes Mückenspray und lange Kleidung (besonders bei Morgengrauen und bei Dämmerung). Eine Impfung gegen Dengue-Fieber gibt es derzeit noch nicht. Nicht-klimatisierte Zimmer sollten immer mit einem Moskitonetz ausgestattet sein. Mückensprays sind in Sri Lanka überall erhältlich (zB von Soffel oder George Steuart Health). Eine aktuelle Dengue-Statstik für Sri Lanka – auch nach Gebieten – finden Sie hier. Aktuell ist die Zahl der Dengue-Fälle in Sri Lanka stark rückläufig (die außergewöhnlich hohen Zahlen von Juni bis August stehen in Verbindung mit den  Überschwemmungen im Mai 2017).

Malaria in Sri Lanka: Im September 2016 wurde Sri Lanka von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als malariafrei erklärt. Die entsprechende Publikation dazu finden Sie hier.

Obwohl es viele Programme zur Bekämpfung von Tollwut in Sri Lanka gibt, ist Tollwut leider nach wie vor in manchen Gebieten Sri Lanka verbreitet. Die Krankheit wird vor allem von Hunden und Katzen übertragen, Überträger kann aber auch jedes andere Säugetier sein (zB Eichhörnchen, Fledermäuse, Affen, usw.). Glücklicherweise kann der Ausbruch der Krankheit zu 100% vermieden werden, wenn eine Impfung nach einem Kontakt mit einem möglicherweise infizierten Tier rechtzeitig erfolgt. Als „möglicherweise infiziertes Tier“ gilt grundsätzlich jedes Säugetier in Sri Lanka, von dem es keinen entsprechenden Impfpass gibt. Der Impfstoff (Rabipur) ist in Sri Lanka in allen öffentlichen Krankenhäusern erhältlich und kostet umgerechnet rund 5 Euro pro Dosis für nicht in Sri Lanka ansässige Personen. Die Beratung und Betreuung in den Krankenhäusern betreffend Tollwut ist sehr gut und wenn man rechtzeitig medizinischen Rat aufsucht, hat man nichts zu befürchten. Beachten Sie bitte, dass eine (Auffrischungs-)Impfung auch dann erfolgen muss, wenn Sie sich bereits zuvor prophylaktisch gegen Tollwut haben impfen lassen (auch dann wenn die Impfung erst wenige Wochen zurückliegt).  Nähere Informationen über Tollwut finden Sie zum Beispiel hier.

Bitte wenden Sie sich mit Fragen bezüglich Dengue-Fieber, Tollwut oder anderen tropischen Krankheiten an Ihren Hausarzt oder an ein dafür geeignetes Institut.

Wespen- und Bienenallergiker sollten für Sri Lanka entsprechende Medikamente mitnehmen.

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Kleidung

Neben Strandkleidung für Badeurlaube, empfiehlt es sich, angemessene Kleidung für kulturelle und religiöse Stätte nach Sri Lanka mitzunehmen. Angemessene Kleidung ist Kleidung, die sowohl bei Frauen wie auch Männern Knie und gegebenenfalls die Schultern bedeckt und nicht durchsichtig oder sehr körperbetont ist. Tiefe Ausschnitte und sehr eng anliegende Kleidung sollte bei Frauen vermieden werden.

Für Rundreisen ins Sri Lankische Hochland, empfiehlt sich die Mitnahme von warmer Oberbekleidung, da es dort relativ kalt werden kann. Festes Schuhwerk ist ein Muss für einen Aufstieg auf den Adam’s Peak, eine Wanderung im Horton Plains Nationalpark, in der Knuckles Range oder im Sinharaja Regenwald, sowie ratsam für einen Aufstieg auf den Löwenfels und zu den Höhlentempeln von Dambulla. Die Mitnahme von Regenschutz und einer Kopfbedeckung (Sonnenschutz) wird ebenso empfohlen.

Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie in religiösen Stätten die Schuhe ausziehen müssen. Tempel oder andere Heiligtümer dürfen nur barfuß  betreten werden.

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Kulturelle Besonderheiten

Religiöse Rituale und Zeremonien haben einen großen Einfluss auf das Alltagsleben in Sri Lanka. Bitte zeigen Sie in religiösen Stätten oder gegenüber religiösen Statuen und Bildern den gebührenden Respekt. Nehmen Sie Rücksicht auf die religiösen Empfindsamkeiten der Bevölkerung und passen Sie Verhalten und Kleidung den lokalen Gepflogenheiten an. Dies gilt vor allem auch für weniger touristische Strände, an denen vor allem Einheimische baden.

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Mobiltelefonie & Internet

Sollten Sie ein für alle Netze freigeschaltenes Mobiltelefon besitzen, empfiehlt sich der Erwerb einer prepaid SIM-Karte (zB direkt am Flughafen in der Ankunftshalle). Gespräche im Inland kosten fast nichts und auch Gespräche ins Ausland sind verhältnismäßig günstig. Ebenso günstig ist der Internetzugang via Mobiltelefon (Datentarife).

Interneteinrichtungen (Internetcafés) sind selbst im kleinsten Städtchen verfügbar. Die meisten Hotels sowie viele Pensionen und Restaurants bieten ihren Gästen (kostenloses) Wifi (drahtlose Internetverbindung).

Auf allen privaten Rundreisen, die von sri-tours angeboten werden, steht Ihnen im Auto während der Rundreise kostenloses Wifi zur Verfügung.

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Preise vor Ort

Lokale Mahlzeiten erhalten Sie schon um 1-2 Euro in lokalen Restaurants. In Tourismusgebieten sind die Preise signifikant höher. Eine durchschnittliche, warme Mahlzeit kostet dort zwischen 4 und 8 Euro, in Luxus/High-End Restaurants auch bedeutend mehr.

Alkoholfreie Getränke sowie (lokaler) Kaffee und Tee sind äußerst billig (< 1 Euro). Möchte man „echten“ Kaffee genießen muss man mit westeuropäischen Preisen rechnen (eine Tasse Espresso, Cappucino oder ähnliches kommt auf rund 3 – 3,50 Euro). Frisch gepresste Säfte oder Shakes kosten zwischen 1 und 2 Euro, für Bier muss man 2-3 Euro für die 600 ml-Flasche berappen und Cocktails kosten durchschnittlich 4-8 Euro.

Mit (Ayurveda-)Massagen und anderen Wohlfühlbehandlungen verhält es sich ähnlich wie mit den Preisen in Restaurants. In sehr einfachen, lokalen Ayurveda-Spas bekommt man Massagen schon ab ca. 1500 Rupies (pro Stunde). Diese „Spas“ sind aber meist recht ungemütlich und die Behandlungen dort werden oft sehr lieblos durchgeführt. Auch die hygienischen Bedingungen dort sind teilweise sehr fragwürdig. Schöne Spas mit einer guten Ausstattung und einem gemütlichen Ambiente (meist in höherklassigen Hotels zu finden) kosten sehr viel mehr (ab ca. 40 Euro pro Stunde). Die Qualität der Behandlungen und die Hygiene sind dafür dort aber meist auch einwandfrei. Die Adressen einiger Spas, die wir persönlich empfehlen können, bekommen Sie gerne während Ihrer Reise von Ihrem Guide.

Wichtiger Tipp: Achten Sie immer darauf, ob Steuern und die sogenannte „Service Charge“ in den angegebenen Preisen bereits inkludiert sind. Viele Restaurants oder Spas geben die Preise oft ohne Steuern und Service Charge an, was dann beim Bezahlen zu bösen Überraschungen führen kann. Steuern und Service Charge können in Sri Lanka nämlich bis zu 30% betragen.

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Shopping

Außer in Geschäften des täglichen Bedarfs sollten Sie unbedingt immer und überall verhandeln (auch wenn dort anscheinend Fixpreise angeschrieben sind). Eine Reduktion von 20-30% sollte allenfalls verhandelbar sein, wenn Sie geschickt sind, unter Umständen auch mehr. NICHT empfehlen können wir Einkäufe in Kräuter- und Gewürzgärten (Spice Garden, Ayurveda Center, Herbal Garden,….) sowie in den meisten Batikfabriken, Seidenfabriken, Lederfabriken, Holzschnitzereien (Wood Carving) und Gem Shops (Juweliere). Stichwort: Touristen-Abzocke! Ein gut gemeinter Rat: Lesen Sie diesen Absatz noch einmal und merken Sie sich das gut!

Tipp: Wenn Sie in einem dieser klassischen Touristen-Abzock-Shops (von denen wir hoffen, dass Sie diese erst gar nicht besuchen) von den Verkäufern bedrängt werden, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Fahrer/Guide. Lassen Sie sich niemals zu einem Kauf drängen – die Verkäufer sind oft sehr geschickt und üben leider auch teilweise unangemessenen und unangenehmen Druck auf Ihre Kundschaft aus. Bleiben Sie hart und wenden Sie sich in unangenehmen Situationen an Ihren Guide/Fahrer. Außer ein paar unzufriedene Verkäufer hinter sich zu lassen, kann Ihnen nichts geschehen.

Einige der besten Adressen für schöne, qualitativ hochwertige Souvenirs sind: Odel/LUV Sri Lanka in Colombo, Kandy und Galle, das Dutch Hospital in Colombo und Galle, Barefoot in Colombo und Galle, die Souvenirkette Laksala (mehrere Filialen in Sri Lanka) und die kleine Batik-Fabrik „Kandurata Batiks“ in Kandy. In allen diesen Shops/Einkaufszentren gibt es Fixpreise. Sie brauchen dort also nicht zu handeln und können in Ruhe (auch ohne lästige Verkäufer) shoppen.

 

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Tipps für alleinreisende Frauen

Grundsätzlich ist das Reisen in Sri Lanka ungefährlich – auch für Frauen. Sie sollten jedoch ein paar Dinge beachten, bevor Sie sich zu einem Abenteuer dieser Art begeben:

  1. Kleiden Sie sich angemessen. Sehr kurze Hosen, weite Ausschnitte oder durchsichtige Kleidung sind – außer an touristischen Stränden – tabu.
  2. Reisen Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht alleine in öffentlichen Verkehrsmitteln.
  3. Wenn Sie von allzu aufdringlichen Männern in Ruhe gelassen werden wollen, geben Sie an, verheiratet zu sein. Tragen Sie also immer einen „Ehering“ bei sich.
  4. Für Sri Lankische Männer kann ein freundliches Zurücklächeln einer Dame schon mal etwas „mehr“ bedeuten. Verabredungen zum Essen oder zu einem Drink werden in 99 % der Fälle als Interesse an einer Partnerschaft oder einem Sexualkontakt gedeutet und sollten daher nur bei Vorliegen einer/s solchen angenommen werden.
  5. Alleinreisende Frauen, die Alkohol trinken, gelten in Sri Lanka als leichte Mädchen. Vor allem sollten Sie sich nicht betrinken, da Sie ansonsten bald eine ganze Menge an fragwürdigen Verehrern um sich haben werden.
  6. Behalten Sie Ihre Getränke im Auge und halten Sie sich von Restaurants/Bars fern, in denen sich viele Beachboys herumtreiben. Leider kam es in Sri Lanka in letzter Zeit vermehrt zu Vorfällen mit Drogen oder K.O. Tropfen, die alleinreisenden Frauen über Getränke verabreicht wurden.

Die wohl angenehmste Reiseform für alleinreisende Frauen in Sri Lanka, ist eine geführte, private Rundreise. Hier stehen Sie unter dem Schutz Ihres Tourguides und sind somit keinen Belästigungen ausgesetzt.

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Trinkgeldempfehlungen

Fahrer/Guide: Fahrer ca. 3 Euro (500 Rupees) pro Tag pro Reiseteilnehmer, Guide (bzw. Fahrerguide) ca. 5-6 Euro (1000 Rupees) pro Tag pro Reiseteilnehmer. Ab 4 Reiseteilnehmern ungefähr zwei Drittel (ca. 2 und 4 Euro pro Person pro Tag). Das Trinkgeld kann am Ende der (Rund-)Reise gesammelt übergeben werden. Ein kleines Trinkgeld täglich wird vom Fahrer/Guide nicht erwartet.
Guides bei diversen Attraktionen (zB Wildlife-Spotter oder Jeepfahrer bei Safaris): ca. 500 Rupees pro Reiseteilnehmer (ab 4 Reiseteilnehmern ungefähr zwei Drittel).
Im Restaurant: 10 % der Rechnung (auch dann, wenn eine „Service Charge“ extra ausgewiesen ist).
Im Hotel: 50-100 Rupees für den Gepäckträger, 100-200 Rupees pro Tag für das Housekeeping, 100-200 Rupees pro Tag für das Servicepersonal.
Im Tempel: 50 Rupees für den Schuhaufpasser.
Im Spa: 10% des Behandlungspreises (maximal 500 Rupees) für den Therapeuten/die Therapeutin.

Trinkgelder werden überall gerne angenommen. Wenn Sie zufrieden mit dem Service sind und jemanden eine Freude machen möchten, können Sie also gerne immer und überall ein kleines Trinkgeld geben. Kellner oder einfache Hotelangestellte verdienen nur etwa 70 Euro im Monat.

Achtung: Leider gibt es in Sri Lanka nicht nur freundliche und dankbare Menschen, sondern auch solche, für die Reisende einzig und allein eine Geldquelle darstellen. Solche Menschen fragen Sie ziemlich unverschämt und direkt nach Geld bzw. mehr Trinkgeld. Um diese Untugend einzubremsen, sollten Sie solchen Forderungen keinesfalls nachkommen.

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Verhalten in der Öffentlichkeit

Sri Lanka ist ein sehr konservatives Land. Küssen oder das Zeigen von anderen Arten der Zuneigung in der Öffentlichkeit (ausgenommen Händchen halten) erregt mitunter ungewollte Aufmerksamkeit und gelten als anstößig. Ebenso ist es verpönt sich in der Öffentlichkeit betrunken zu zeigen – das gilt vor allem für Frauen. Achten Sie auch darauf, dass Ihre Kleidung angemessen ist und laufen Sie nicht in Strandkleidung (Bikini und Badehosen) durch die Straßen.

Bitte beachten Sie auch, dass Homosexualität in Sri Lanka offiziell verboten ist und deshalb nicht in der Öffentlichkeit ausgelebt werden sollte. Homosexuelle Pärchen müssen sich jedoch keineswegs vor einem Urlaub in Sri Lanka fürchten. Sowohl für Frauen als auch für Männer ist es in Sri Lanka ganz normal sich ein Zimmer (und auch ein Bett) zu teilen. Halten Sie sich – was Ihre sexuelle Neigung betrifft – allerdings eher bedeckt, da Sie ansonsten leider noch vielerorts mit Toleranzproblemen rechnen müssen.

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Wasser

Wasser vom Wasserhahn sollte in Sri Lanka grundsätzlich nicht getrunken werden. Wasserflaschen mit gefiltertem Wasser sind überall verfügbar. Bei allen Rundreisen, die Sie über uns buchen, wird Ihnen im Auto während der gesamten Rundreise kostenloses Trinkwasser zur Verfügung gestellt.

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